24.05. - 20 h: unplugged @ WABE /w Fabeck, berlin
01.06. - 21 h: KASSETURM, weimar
auf Herbst verschoben (Termin noch unbekannt)
02.06. - SPRINGS @ BANDSPRIVAT (HAUS AUF DER MAUER), jena /w kapelle weyerer
22.06. - 21 h: Konturkonzerte @ Puschkinpark, cottbus
... viele weitere Termine in Planung
Die Berliner Band Do i smell Cupcakes? veröffentlicht am 20. Januar 2012 ihren ersten Longplayer mit dem Titel SPRINGS. Die fünf Musiker haben in den vergangenen Jahren bereits viele Konzerte im In- und Ausland absolviert, sowie zwei EPs in Eigenregie herausgebracht (Access to Entries, 2008; Pillow, 2008). Der Entschluss der Gründungsmitglieder Kevin, Dennis und Slady nach Berlin zu gehen fiel vor knapp zwei Jahren, als sich eine feste Bandkonstellation aus den Liveaktivitäten herauskristallisierte. Die 13 Songs auf dem Album sind z.T. noch in Cottbus entstanden, doch aufgenommen wurde die erste umfassende Werkschau der Cupcakes in Berlin. Die Songs auf SPRINGS erzählen von den Wurzeln in der Heimat, dem Erwachsenwerden und vom Neubeginn. Sehr persönliche Lieder, die sich um Zwischenmenschliches drehen. Eingebettet sind die englischsprachigen Lyrics in einen melodischen, träumerischen, manchmal hymnischen Rock-Pop Sound, oft satt instrumentiert und von Sänger Kevin Traeger leidenschaftlich vorgetragen. Ein schönes Beispiel ist der Song „Backseat’s Broken” (Track 12), der zum Soundtrack des Coming of Age-Films „Blaue Stunde” des Jungregisseurs Erik Schiesko gehört – das Video zeigt Szenen aus diesem Film und natürlich die Cupcakes.
http://vimeo.com/33245797
Weitere Highlights: das melancholisch–verträumte und minimalistisch arrangierte „Gaps & Horizons” (Track 4); „You Don’t Get My Sympathy, Fridge” (Track 9) – eine hinreißende, hippieske Nummer; oder „Skeletons” – ein eigenwilliger Song mit großem sphärischen Sound, mit dem das Album schließt und Lust auf Konzerte macht... Und live haben die Napfkuchen, wie sie liebevoll von ihren Fans genannt werden, schon eine Menge Erfahrung in allen möglichen Konstellationen sammeln können, was ihnen heute zugute kommt: als Akustik-Duo Traeger/Depta auf Tour Anfang 2009; als Band plus Orchester zur Eröffnung des Osteuropäischen Filmfestivals in Cottbus im gleichen Jahr; als fünfköpfige Band in einem Austauschprogramm mit israelischen Musikern in Tel Aviv. Und seit 2010 immer wieder Konzerte in Deutschland in der jetzigen Formation; musikalisch gereift und ungemein druckvoll präsentiert sich die Band in bester Spiellaune einem stetig wachsendem Publikum. Fazit: Die Napfkuchenmischung aus Indiepop und Progressive Rock, gewürzt mit dezenten Elektrobeats, jazzigen Bläsern, klassischem Harmonium und Streicher–Quartett, lädt einfach zum Schwelgen ein.
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